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„Messages of Refugees“ goes Schweinfurt

 

Die „Messages of Refugees“ kommen dieses Mal direkt aus Schweinfurt. Es entfacht eine heiße Diskussion darüber, wie sich die Beziehung zwischen Mann und Frau verändert wenn sie nach Deutschland kommen. Gibt es jetzt eine „neue Freiheit“ für Frauen und haben die jetzt plötzlich „die Hosen“ an? Was an Tradition und Kultur sollte beibehalten werden, was verändert? Und wie wird es mit dem Ramadan gehalten? Junge Menschen denken darüber nach, ob sie fasten sollen oder nicht und was bewegt deutsche Staatsbürger Geflüchteten im Alltag zu helfen, mit ihnen zum Arzt zu gehen oder unverständliche Formulare für das Arbeitsamt auszufüllen?
MessagesOfRefugees 016MessagesOfRefugees goes Schweinfurt
 Texte von deutschen Unterstützern  und Geflüchteten über Ramadan
 
von Mohamad al Kalif
„Ich freue mich sehr so viele neue Freunde zu haben.  Es ist Teil der muslimischen Kultur  das Essen mit Freunden zu teilen.  Deshalb war ich in der ersten Ramadanwoche schon vier Mal zu Gast beim lftar (Fastenbrechen).  Jedes Mal fand ich es sehr schön , mit welcher Wertschätzung das Essen und das Wasser genossen wurden.  Und wie schön die Stimmung in der immer großen Freundesrunde war : gelassen,  sehr freundschaftlich und innig . Das Essen war jedes Mal ganz wunderbar  und für mich in seiner Vielfalt und Großzügigkeit neu .“
„Während der Zeit des Fastens soll man Gott näher kommen und an diejenigen denken, die nichts zum Essen haben. Man soll „spüren“, wie es ist , Hunger zu haben.
Der Prophet Mohammed sagt : “ das Fasten ist ein Schutz. Der Mensch soll während des Fastens weder Schändlichkeit noch Torheit begehen“.
Laut Mohammed wird derjenige von Gott belohnt werden, der fastet und an ihn (Allah) denkt“
„despite we miss our families but we feel in home with all these warm hearts around us and she adds : many Germans asked us if it is difficult to fast and how we can do that even we discuss with them  the closeness of the concept of fasting between the Islamic religion and the Christian religion. „
Von gruenhok am 5. Juli 2016 um 8:20 Uhr