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Messages of Refugees – the last one: Flüchtlingsbotschaften über Journalismus

Viele aus der Messages of Refugees-Redaktion waren in ihren Herkunftsländern Journalisten und haben über  den Krieg oder politische Missstände berichtet. Viele mussten genau deshalb fliehen. Dank unserer Sendung können sie  in Deutschland wieder journalistisch arbeiten. Aber leider ist das heute unsere letzte Sendung, die wir im Bayerischen Rundfunk senden. Deshalb machen wir in dieser Sendung eine Art Resumé, Abschied und Ausblick.

 

 

Iimaan Hussein hat für das „freie Radio“ in Somalia gearbeitet, Mohamed Alkhalaf war Journalist in Raqqa, der Hochburg des so genannten Islamischen Staates und erzählt, was das für ihn und viele seiner Kollegen bedeutet, nämlich ständige Todesangst. Lillian Ikullumet aus Uganda, die genau wie Mohamad Alkhalaf mittlerweile für die Süddeutsche Zeitung schreibt, spricht über ihre journalistischen Zukunftspläne. Die Messages of Refugees-Gründungsmitglieder Rania Mleihi, Abid Omarkhail und Ameen Nasir moderieren gemeinsam die Sendung.

Das Projekt war für eineinhalb Jahre finanziert und läuft nun zum Jahresende aus. Einige Mitarbeiter der Messages of Refugees-Redaktion werden auch weiter im Zündfunk auf Bayern 2 senden. Außerdem wird das Projekt wahrscheinlich von Radio Feierwerk in veränderter Form weitergeführt werden – online und on air.

 

Von Ameen Nasir am 2. Dezember 2016 um 4:34 Uhr