Suleiman Jode und seine Band

Messages of Refugees – Vol. VII: Schlaflos in der neuen Heimat

Viele geflohene Menschen leiden unter Schlaflosigkeit und Albträumen, denn nachts bricht raus, was tagsüber verdrängt wird. Darum geht es in der Juni-Sendung von Messages of Refugees – Flüchtlingsbotschaften, der mittlerweile 7. Sendung. Viel Spaß beim Hören!

 

Christian Finger arbeitet in München beim Verein HPKJ e.V., der Partner von „Messages of Refugees“ ist, und betreut unbegleitete minderjährige Flüchtlinge. Er hat sich mit einer Kollegin darüber unterhalten, wie schwer es ist, an die Ursachen der Schlaflosigkeit heranzukommen, denn Schlaflosigkeit ist für viele Geflohene ein Tabuthema. Die syrische Tänzerin und Performerin Mey Sefan hat sich ebenfalls mit dem Unterbewussten ihrer Landsleute befasst und Träume gesammelt. Schon seit ihrer Kindheit interessiert sich Mey Sefan für ihre Träume. Die änderten sich deutlich nach Beginn des Aufstands gegen Machthaber Baschar al-Assad vor drei Jahren. Wie sich zeigte, erging es vielen Syrern so: Plötzlich träumten sie besonders häufig von der Farbe Schwarz, von toten Fischen oder vom Wegrennen und Verfolgtwerden. Auf einer Facebook-Seite sammelt Sefan diese Träume. Rania Mleihi hat sie für Messages of Refugees interviewt. Auch Tamara und Ameen Nasir werden von Schlaflosigkeit heimgesucht. Beide reflektieren in ihren Texten für diese Sendung die Gründe. Und Ameen fragt sich, wie wohl Menschen wie  Baschar al-Assad und Adolf Hitler schlafen und wovon sie träumen. Außerdem steuern Suleiman Jode und Jarck Boy Songs über Schlaf und Träume für die Sendung bei.

Die Messages-of-Refugees-Redaktion
Die Messages-of-Refugees-Redaktion
Von Ameen Nasir am 6. Juni 2016 um 2:12 Uhr